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Referenten
Prof. Sissi Closs
Comet Computer GmbH/Comet Communication GmbH
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Prof. Sissi Closs gehört zu den führenden Experten für Online-Dokumentation und XML in Deutschland. Sie ist Mitinhaberin und Geschäftsführerin der Firmen Comet Computer und Comet Communication. Seit 1997 ist Sissi Closs Professorin für Informations- und Medientechnik an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Sie unterrichtet Online-Dokumentation, SGML/XML und Dokumenten-Management. |
Eröffnung |
Elke Grundmann
Comet Communication GmbH
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Elke Grundmann ist Geschäftsführerin der Dokumentationsfirma Comet Communication und seit vielen Jahren für den Schulungsbereich und das Content- Management-System Author-it verantwortlich. Sie schult selbst Grundlagen des Single-Source-Publishings und die dafür geeigneten Werkzeuge. Sie ist seit vielen Jahren zertifizierte „Author-it“-Beraterin und unterstützt Kunden bei der Einführung von Author-it. |
Eröffnung |
Prof. Dr. Philipp Slusallek
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität
Philipp Slusallek ist seit 2008 Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Saarbrücken wo er den Forschungsbereich “Agenten und Simulierte Realität” leitet. Seit 2009 ist er auch Forschungsdirektor des neu gegründeten "Intel Visual Computing Instituts" an der Universität des Saarlandes.
An der Universität des Saarlandes leitet er bereits seit 1999 den Lehrstuhl für Computergraphik und ist seit 2004 Gründungssprecher des dortigen Kompetenzzentrums Informatik. Bevor er 1999 ins Saarland kam, war er Visiting Assistant Professor an der Stanford Universität in den USA. Er studierte Physik in Frankfurt und Tübingen (Diplom) und promovierte in Informatik an der Universität Erlangen. Seine Forschungsinteressen liegen in der Integration von Computergraphik und künstlicher Intelligenz, bei der Nutzung von Many-Core-Hardware zum Rendering sehr komplexer und hochrealistischer Modelle, sowie in verteilten Anwendungen für Multimedia und Future-3D-Internet.
Die Welt im Browser: mit XML3D zum interaktiven 3D-Internet
Interaktive 3D-Computerspiele, 3D-Kino, 3D-TV, 3D-Bildschirme etc.: Alles wird heute dreidimensional – nur das Internet noch nicht. Obwohl jeder PC und sogar jedes Mobilgerät schon über eine exzellente 3D-Graphik verfügt, gibt es quasi keine 3D-Inhalte im Internet. Die wenigen, die es gibt (z. B. Second Life), sind Speziallösungen, proprietär und eingeschlossen in sogenannte "Walled Gardens".
Dem stellen wir mit XML3D das offene 3D-Internet gegenüber, in dem die interaktive und hoch-realistische 3D-Graphik zu einem primären Datentyp im Web wird – genau wie Texte, Bilder und zuletzt Videos. 3D-Objekte sind darin ein inhärenter Teil der Webseite (des DOM) und können mit allen bekannten Web-Technologien (JS, CSS, Ajax etc.) kombiniert werden. Heutige Web-Programmierer können ihre Kenntnisse auch direkt auf die 3D-Inhalte anwenden.
Diese Entwicklung ermöglicht innovative Anwendungen und eröffnet dadurch komplett neue Märkte: Beispiele sind etwa die interaktive Präsentation von Produkten (z.B. Hotels, Kleidung, Autos etc.), die Zusammenarbeit von Mitarbeitern über Zeit und Raum hinweg (z. B. gemeinsame Architekturplanung), oder effizientes wissenschaftliches Arbeiten (z. B. interaktive 3D-Moleküle oder Zellen). |
Marlis Friedl
Comet Computer GmbH
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Marlis Friedl befasst sich seit 2002 mit der Dokumentation von unterschiedlichsten Prozessen. Sie arbeitet bei der Comet Computer GmbH vor allem in agilen Projekten. Marlis Friedl studierte Technisch-wissenschaftliche Kommunikation an der Hochschule für Angewandte Sprachen in München. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie, welche Auswirkungen agile Software-Entwicklung auf die Software-Dokumentation hat. |
Agile Software-Entwicklung verändert den Dokumentationsprozess
Der Vortrag führt in die agile Software-Entwicklung ein und stellt sie den gewohnten Software-Projekten und deren entwicklungsbegleitender Dokumentation gegenüber. Wenn die Software-Entwicklung agile Methoden einführt, ändern sich die Bedingungen, unter denen Technische Dokumentation erstellt wird: Häufig sind die Dokumentationsprozesse nun kürzer getaktet und stärker modularisiert. Dies kann Veränderungen bei den Inhalten sowie in der Arbeitsorganisation nach sich ziehen. Der Vortrag zeigt außerdem auf, welche Anregungen die Technische Dokumentation aus der agilen Software-Entwicklung aufnehmen kann. |
Tim Jakobi
NewTec GmbH
Tim Jakobi ist Senior Consultant bei der NewTec GmbH in der Abteilung Requirements & Test für das Fachgebiet Requirements Engineering und Management (RE/RM). Er berät Unternehmen in nationalen und internationalen Großprojekten und steuert dort die Entwicklung und die Qualitätssicherung der Requirements. Herr Jakobi hält zudem regelmäßig Vorträge und Seminare zu folgenden Themengebieten: RE-Prozesse, Toolgestütztes RE und Regelgeleitete Formulierung von Requirements.
In der Abteilung Requirements & Test entwickeln die Bereiche RE und Test gemeinsam ganzheitliche Lösungsansätze und -konzepte für die Entwicklung komplexer IT-Systeme.
Technische Kommunikation in Entwicklungsprojekten
Technische Kommunikation beginnt nicht erst bei einer verständlichen Gebrauchsanleitung für Konsumenten. Ingenieure benötigen im Vorfeld ebenso präzise und eindeutige Beschreibungen, um exakt das Produkt zu entwickeln, das der Kunde verlangt. Im Vortrag werden Methoden, Techniken und Prozesse beschrieben, die dabei helfen sollen Projekte von Beginn an erfolgreich und letztlich im Zeit- und Kostenrahmen durchzuführen. Besondere Beachtung findet dabei die Formulierung eindeutiger und somit testbarer Anforderungen, weil diese die Grundlage für die entwicklungsbezogene Kommunikation im Projekt legen. |
Jörg Rogge
arvato services technical information GmbH
Jörg Rogge war fast 33 Jahre bei der Bundeswehr als Offizier tätig. Seit 1995 war er der deutsche militärische Vertreter in der TPSMG, der internationalen Arbeitsgruppe, die die S1000D weiter entwickelt hat. Bis zu seiner Frühpensionierung 2006 war er parallel verantwortlich für das Bundeswehr-einheitliche IT-Verfahren „Interaktive Elektronische Technische Dokumentation“ (IETD), das zur Verwaltung und Nutzung der S1000D-basierten IETD der Bundeswehr genutzt wird.
Seit 2007 arbeitet er für arvato services im Bereich der militärischen Kunden und Projekte.
Parallel ist er seit vielen Jahren als Seminarleiter und Referent tätig und ist im Normenbeirat der tekom als Fachmann für die verschiedenen ASD-Spezifikationen und den SCORM-Standard aktiv.
25 Jahre S1000D – Zwischenbilanz und Ausblick
Vor rund 25 Jahren wurden die Spezifikationen S1000D und S2000M aus der Taufe gehoben und zur Grundlage der Dokumentationserstellung für große europäische Gemeinschaftsprojekte im Bereich Aerospace & Defence gemacht. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten, die Erfahrungen mit der Anwendung dieser Spezifikationen gesammelt haben.
Das 25-jährige Jubiläum ist Anlass zu fragen, ob sich die mit der Entwicklung der Spezifikationen verbundenen Erwartungen erfüllt haben.
Die dynamische Weiterentwicklung in den letzten 10 Jahren mit neuen Ausgaben fast im Jahrestakt werfen gleichzeitig die kritische Frage auf, welche Folgen das für die konkrete Anwendung bedeutet und wohin die Entwicklung in den kommenden Jahren führen wird. |
Tobias Anstett
K15t Software GmbH
Tobias Anstett ist Diplom-Informatiker mit Abschluss an der Universität Stuttgart. Im Anschluss an sein Studium befasste er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Serviceorientierter Architektur (SOA), Cloud-Computing und Business-Process-Management (BPM), hat in diesem Umfeld publiziert und war als Reviewer für Konferenzen tätig.
Parallel zu seiner akademischen Tätigkeit entwickelte er seit 2007 die Single-Source-Software Scroll, die Inhalte aus dem Confluence-Wiki der Firma Atlassian in verschiedene Ausgabeformate publiziert. 2009 gründete er die Firma K15t Software mit der er Scroll vertreibt und zudem Lösungen für Dokumentation mit Web-2.0-Konzepten und -Technologien entwickelt.
Herr Anstett hat bereits auf mehreren Veranstaltungen über das Thema „Wiki und Dokumentation 2.0“ referiert.
Variabilität im Dokumentationsprozess mit Web 2.0
Dokumentation, die erst beim Kunden ihre endgültige Form erhält, ist eine Herausforderung. Oftmals werden Software-Lösungen erstellt beziehungsweise dokumentiert, die dann beim Kunden weiter angepasst werden müssen. Variabilität und Einhaltung interner Regulationen stellen in diesem Zusammenhang wichtige Anforderungen an den gesamten Dokumentationsprozess dar. Basierend auf Web-2.0-Technologien stellen wir Ihnen vor, wie sich Wikis und deren Konzepte als Basistechnologie für die Dokumentation 2.0 einsetzen lassen. Neben der agilen Erstellung, der Strukturierung und Wiederverwendung von Inhalten sowie der Definition von Arbeitsabläufen und Rechten, werden wir verschiedene Auslieferungsmodelle diskutieren, die unter anderem eine Nachbearbeitung der Dokumentation durch den Kunden erlauben. |
Produktpräsentationen
Ulrich Isermeyer
Adobe Systems GmbH
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Dipl. Ing. (FH) Ulrich Isermeyer ist bei der Adobe Systems GmbH in München als Senior Business Development Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Adobe Acrobat Desktop Produkte und die Technical Communication Suite verantwortlich.
Nach dem Holzingenieur-Studium an der FH Rosenheim war Ulrich Isermeyer mehrere Jahre im Bereich CAD bei Autodesk, Computer 2000, Mensch und Maschine sowie Graphisoft in leitenden Positionen für Sales und Marketing tätig. |
5 Werkzeuge – ein Prozess – die Adobe Technical Communication Suite
Die Adobe Technical Communication Suite 2 ist eine integrierte Komplettlösung für die Erstellung, Verwaltung und Veröffentlichung von technischen Dokumentationen, Hilfesystemen, Wissensdatenbanken und Schulungen. Einmal erstellte Inhalte können für verschiedene Kanäle aufbereitet werden. Der Vortrag zeigt einen Workflow für die Erstellung einer Technischen Dokumentation als Print-PDF, Multimedia-PDF, HTML-Hilfe und AIR-Hilfe. Als Autorensystem wird Adobe FrameMaker 9 eingesetzt. Für die Aufbereitung der Inhalte kommen dann Adobe Captivate, Adobe Photoshop und Adobe Acrobat Pro Extended zum Einsatz. Zur Generierung der Online-Hilfen wird das komplette FrameMaker-Projekt dann in Adobe Robohelp eingelesen.
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Paul Trotter
Author-it Software Corporation
Paul is the Founder/CEO of Author-it Software Corporation and the architect of the Author-it product.
Author-it was born out of the frustrations that Paul experienced producing documentation in the
Telecommunications industry. His vision was to solve the problems that content writers face - not
provide a cure for the symptoms. The result was Author-it; a product built from the ground up around
principles such as topic based writing, single sourcing and separating content from format. Over a decade
and five major releases later, these principles remain true of Author-it today and are the basis
of the success of the company.
Regarded as a visionary within the industry, Paul is a popular speaker at events all over the world
on topics ranging from technical writing and help authoring to content management and localization.
Today, Paul continues to drive the product vision for Author-it. In this he applies his problem
solving talents to the day to day issues that people face in creating, managing and delivering content.
This vision has seen the development of world leading technologies
such as Author-it Xtend and Author-it Live.
Connecting the right information, to the right people, at the right time
- Dynamic Assistance Platform (DAP) - Connecting the
right information, to the right people, at the right time. The new
release of Author-it Assist - Contextual
User Assistance. Combined with Author-it Aspect, they form
Dynamic Assistance Platform
- Enterprise Authoring Platform (EAP) - the full
authoring, content management, localization and multi-channel
publishing suite
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Dr. Hans Weber
Flyer-Ex Software GmbH
Dr. Hans Weber ist Linguist und Informatiker. Er arbeitete 10 Jahre in der Grundlagenforschung über XML, Sprache und Content-Management an den Universitäten Hamburg und Erlangen, danach viele Jahre in der Industrie im Bereich automatische Katalogerzeugung und Content-Management. Dr. Weber ist einer der Gründer der Flyer-Ex Software GmbH und maßgeblich an der Entwicklung der Layoutomizer-Architektur beteiligt.
Raffinierte Print-Layouts aus Content-Management-Systemen – gezeigt am Beispiel Author-it
Gute Layouts automatisch zu erzeugen gilt immer noch als schwer. Vollautomatisierung muss aber nicht zu schlechten visuellen Ergebnissen führen. Mit der Flyer-Ex Layoutomizer-Software der Flyer-Ex Software GmbH kann viel Layout innerhalb der Vollautomatisierung individuell gestaltet werden, beinahe wie in der manuellen Sonderanfertigung.
Im Vortrag werden aktuelle raffinierte Techniken wie "Special Contents" und "Layout-Memory" erklärt, die eine individuelle Gestaltung innerhalb der Vollautomatisierung erlauben. Anschließend wird dargestellt, wie im neuen Layoutomizer 2.0 über die neue Structure-Builder-Komponente die Layout-Engine sofort und kostengünstig an diverse CMSs angeschlossen werden kann. Damit kann ohne große Zusatzkosten die volle Welt des raffinierten Layouts erschlossen werden. |
Dr. Walter Fischer
Fischer Computertechnik GmbH
Dr. Walter Fischer, Diplom-Mathematiker, gründete 1985 die Fischer Computertechnik GmbH in Frankfurt. Er beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre intensiv mit unternehmensweitem, technischem Informationsmanagement und ist mitverantwortlich für die Entwicklung des XML-Redaktions- und Content-Management-Systems TIM-RS. Dr. Fischer ist Geschäftsführer der Fischer Computertechnik GmbH, einer der Marktführer für XML-Redaktionssysteme im Bereich der Technischen Dokumentation. Daneben ist er RG-Leiter der tekom-Regionalgruppe Bodensee und in weiteren Gremien der technischen Produktpublikation aktiv.
Dynamische Dokumentengenerierung als integrierter Prozessschritt in der SAP-Auftragsfertigung
Die Integration des Redaktionsprozesses in die SAP-Auftragsabwicklung verlangt agile Dokumentationsprozesse. Der Vortrag zeigt auf wie diese Herausforderungen mit hochgradig dynamischen Prozessen wie der SAP-gesteuerten Auftrags- und Einzelfertigung bewältigt werden können. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden verschiedene Lösungsszenarien dargestellt. |
Gunthilde Sohn
*instinctools GmbH
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Gunthilde Sohn ist seit 10 Jahren Geschäftsführerin der *instinctools GmbH. Die Entwicklung einer Support-Plattform für Technische Dokumentation und Online-Hilfen bei einem Automobilhersteller führte zu der Idee, das 100 %-DITA-basierte Dokumentationswerkzeug DITAworks zu entwickeln, das seit August 2009 am Markt ist. Nach Abschluss des Studiums der Wirtschaftsmathematik an der Universität Ulm war Frau Sohn langjährig bei IBM in unterschiedlichen Managementpositionen für nationale und internationale Entwicklungsprojekte verantwortlich und verfügt über umfassende Kenntnisse in Software-Entwicklungs- und Dokumentationsprozessen. |
Anpassung der Entwicklungs- und Dokumentationsprozesse in der Software-Industrie
Typische Herausforderungen in der Dokumentation von Software sind kurze Entwicklungszyklen, steigende Komplexität, unterschiedliche Zielmedien, steigende Anforderungen an Varianten, Globalisierung und Lokalisierung sowie eine enge und zeitnahe Integration mit dem Produkt und anderen Systemen. In diesem Vortrag wird an einem Beispiel aus der Praxis aufgezeigt, wie eine Anpassung der Dokumentations- und Entwicklungsprozesse, die Anbindung eines Dokumentationswerkzeuges an eine IDE (Integrated Development Environment) und Single Sourcing mit DITA helfen, diese Herausforderungen zu meistern.
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