Referenten

Prof. Sissi Closs
Comet Computer GmbH, Comet Communication GmbH

Prof. Sissi Closs gehört zu den führenden Experten für Online-Dokumentation und XML in Deutschland. Sie ist Mitinhaberin und Geschäftsführerin der Firmen Comet Computer und Comet Communication. Seit 1997 ist Sissi Closs Professorin für Informations- und Medientechnik an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Sie unterrichtet Online-Dokumentation, SGML/XML und Dokumenten-Management.

Moderation

Prof. Martin Schober
Hochschule Karlsruhe

Prof. Dipl.-Ing. Martin Schober ist Professor für Informations- und Medientechnologie im Studiengang Technische Redaktion und Studiendekan an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Von 1992 bis 1996 war er für die Firma SEW-Eurodrive GmbH mit der Erstellung und Weiterentwicklung produktunterstützender CAD-Software betraut. Seit 1996 ist Herr Schober mit seinem Ingenieurbüro in Karlsruhe in der Beratung und Unterstützung von Firmen bei Software-Projekten aus dem CAD-Bereich und beim Einsatz neuer Medien/Internet tätig. In diesem Rahmen entwickelte er internetfähige CAD-Normteilkataloge, Produkt- und Ersatzteilkataloge. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Bereitstellung internetfähiger, interaktiver Animationen von 3D-CAD-Modellen und deren Ableitung für Schulungs-, Marketing- und Serviceunterlagen.

Keynote zum Auftakt: HTML5 - ein Format für alle Endgeräte

In seiner Keynote präsentiert Professor Schober zukunftsweisende Möglichkeiten für digitale Inhalte mit anschaulichen Beispielen für die Bereiche Technische Dokumentation und E-Learning. Er zeigt, wie basierend auf HTML5 alle Inhaltsarten (Text, Bild und Video) flexibel für alle Arten von Endgeräten aus einer Quelle produziert werden können.

Thomas Flum
equeo GmbH

Thomas Flum ist Geschäftsführer der equeo GmbH und seit 2003 Vorstandsvorsitzender des Instituts of Electronic Business (IEB e. V.) in Berlin. 1995 gründete er digital spirit und war bis 2007 Geschäftsführer dieses führenden E-Learning-Spezialisten.

Wenn Herr Kaiser mit dem iPad winkt ...
Vertriebsgespräche ohne Blätterwald und Aktentasche, Sprachenlernen im Bus, Managementtraining in der Wüste

Anhand realer Anwendungsfälle, werden die Einsatzmöglichkeiten von equeo mobile suite™ als Single-Source-Publishing-Tool für mobile Endgeräte demonstriert.

Elke Grundmann
Comet Communication GmbH

Elke Grundmann ist Geschäftsführerin der Dokumentationsfirma Comet Communication und seit über zehn Jahren für den Schulungsbereich und das Content-Management-System Author-it verantwortlich. Sie schult selbst Grundlagen des Single-Source-Publishings und die dafür geeigneten Werkzeuge. Sie ist seit vielen Jahren zertifizierte Author-it-Beraterin und unterstützt Kunden bei der Einführung von Author-it.

Dr. Hans Weber
portamis Software GmbH

Dr. Hans Weber ist Linguist und Informatiker. Er arbeitete 10 Jahre in der Grundlagenforschung über XML, Sprache und Content-Management an den Universitäten Hamburg und Erlangen, danach viele Jahre in der Industrie im Bereich automatische Katalogerzeugung und Content-Management. Dr. Weber ist einer der Gründer der portamis Software GmbH und maßgeblich an der Entwicklung der Layoutomizer-Architektur beteiligt.

Inhalte erstellen und publizieren – unabhängig von Raum und Zeit

Software as a Service (SaaS) und Cloud-Computing sind in aller Munde. Kaum ein Anbieter, der seine Anwendung nicht im Netz bereitstellt. Ohne sich um Systemvoraussetzungen und Installation kümmern zu müssen, starten auch Sie jetzt einfach Author-it und erstellen und verwalten Ihre Inhalte im Netz. Egal, ob im Büro, unterwegs oder zuhause: Mit Author-it Cloud können Sie jederzeit auf Ihre Daten zugreifen.

Mit der neuen Version Author-it 6 generieren Sie neben den Standardformaten auch die neuen Ausgabeformate Powerpoint und Touch Help für mobile Endgeräte sowohl lokal als auch im Web. Mit der integrierten Anbindung des Layoutomizer von portamis publizieren Sie auch InDesign- oder PDF-Dokumente im fertigen Drucklayout.

Gunthilde Sohn
*instinctools GmbH

Gunthilde Sohn ist seit 12 Jahren Geschäftsführerin der *instinctools GmbH. Die Entwicklung einer Support-Plattform für Technische Dokumentation und Online-Hilfen bei einem Automobilhersteller führte zu der Idee, das 100 %-DITA-basierte Dokumentationswerkzeug DITAworks zu entwickeln, das seit August 2009 am Markt ist und mittlerweile bei Unternehmen wie Fujitsu EST und SAP im Einsatz ist. Nach Abschluss des Studiums der Wirtschaftsmathematik an der Universität Ulm war Frau Sohn langjährig bei IBM in unterschiedlichen Managementpositionen für nationale und internationale Entwicklungsprojekte verantwortlich und verfügt über umfassende Kenntnisse in Software-Entwicklungs- und Dokumentationsprozessen.

Flexible E-Learning-Lösungen mit DITA 1.2

Der Vortrag zeigt die Möglichkeiten, die der Einsatz DITA-basierter Inhalte für die modulare, flexible Gestaltung von Schulungen bietet. Anhand eines Beispiels wird der Einsatz der DITA 1.2-Learning-Spezialisierung und deren weitere projektabhänige Veränderung mit Hilfe der DITA-Modellierung gezeigt.

Lena Brüggemann
Hochschule Karlsruhe

Lena Brüggemann ist Master-Studentin für Technische Redaktion an der Hochschule Karlsruhe - Wirtschaft und Technik. Schon in ihrer Bachelor-Thesis beschäftigte sie sich mit dem Thema Apps und dem Umgang mit mobilen Endgeräten und behandelt in ihrer Master-Thesis folgenden interessanten Single-Source-Publishing-Ansatz: aus XML mit Open-Source-Tools ein möglichst breites Spektrum an Publikationen zu erreichen, das auch neue Publikationsformen wie eBooks und mobile Webseiten einschließt.

Der Smartphone- und Tablet-Hype – die neue Welt der mobilen Doku

Neben den klassischen Publikationskanälen "Print" und "Online" treten mit dem Siegeszug der Smartphones und Tablet-Computer auch die mobilen Varianten der klassischen Dokus in den Fokus. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Publikationsvarianten und zeigt konkrete Beispiele und Anwendungsfälle. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, was sich alles aus dem "Datenschatz" der Technischen Redaktion machen lässt. Hierbei geht es vor allem um das Prinzip des Single-Source-Publishings: Man hat eine Datenquelle (XML), aus der mit gewissen Hilfsmitteln (z. B. XSLT) ein sehr breites Spektrum an Publikationen abgeleitet werden kann - Tablets und Smartphones als Zielgeräte eingeschlossen.

Ulrich Isermeyer
Adobe Systems GmbH

Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Isermeyer ist bei der Adobe Systems GmbH in München als Senior Business Development Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Adobe-Produkte und für die Technical Communication Suite verantwortlich. Zu seinen Schwerpunkten gehört hauptverantwortlich der Aufbau neuer Märkte, die enge Zusammenarbeit mit Vertriebs- und Lösungspartnern, Verbänden, Software-Herstellern, Endkunden sowie dem Produktmanagement von Adobe USA. Auch die Durchführung zahlreicher Veranstaltungspräsentationen rund um Acrobat und die Technical Communication Suite gehört zu seinen Aufgaben. Nach dem Holzingenieur-Studium an der FH Rosenheim war Ulrich Isermeyer mehrere Jahre im Bereich CAD bei Software-Herstellern wie Autodesk oder Graphisoft in leitenden Positionen für Vertrieb und Marketing tätig.

Ingo Eichel
Adobe Systems GmbH

Ingo Eichel beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit Publishing. Zuerst mit eigenem Magazin und Werbeagentur, später als Herstellungsleiter für verschiedene Fachverlage bei Springer Science and Business Media. Seit August 2009 ist er bei Adobe Systems als Senior Business Development Manager verantwortlich für den Bereich Media & Publishing sowie die Betreuung der Adobe Solution Partner in Deutschland, Österreich, Schweiz.

Mobile Publishing-Lösungen von Adobe

Publikationen werden mehr und mehr digital auf mobilen Endgeräten konsumiert. Die Einführung des iPads im Jahr 2010 hat diesen Trend gewaltig beschleunigt. Bereits 2014 werden weltweit mehr mobile Endgeräte als PCs verkauft werden. Adobe hat sich sehr früh diesem Trend angenommen und bietet verschiedene Lösungen, um aufbauend auf bestehenden Lösungen und Workflows neben Print und Web auch Smartphones und Tablets als Publishingkanal zu nutzen.

Mit der Technical Communication Suite von Adobe können technische Dokumentationen aus Framemaker oder auch Word über die Publishing Funktionen von Robohelp nicht nur in PDF ausgegeben werden, sondern in verschiedene mobile Formate wie z.B. ePub, HTML oder AIR veröffentlicht werden. Dabei werden auch multimediale Inhalte wie z.B. Videos, Flash oder auch 3D Modelle erhalten und lassen sich je nach mobilem Endgerät abspielen.
Der neuste Adobe Reader für iPad oder Android ist auch in der Lage PDF Formulare auszufüllen, PDF Kommentare zu setzen oder auch Video Inhalte auf dem iPad abzuspielen.

Mit der Digital Publishing Suite liefert Adobe den aktuellen Goldstandard im Bereich Tablet-Publishing. Aufbauend auf Indesign erzeugen Sie Anleitungen, Kataloge und Broschüren oder auch Magazine und Bücher für iPad, iPhone oder Android tablets.

Bernd Burkert
getit GmbH

Bernd Burkert ist seit über 10 Jahren im Umfeld anspruchsvoller E-Business- und E-Government- Projekte tätig und lernte dabei eine Vielzahl von Anforderungen und Lösungsansätzen kennen. Als Berater und Projektleiter unterstützte er namhafte Unternehmen dabei, die modernen Web-Technologien erfolgreich für die eigenen Unternehmensziele einzusetzen.

Seit Dezember 2008 verantwortet Bernd Burkert das Produktmanagement von onion.net, dem hochmodernen Content-Management-Framework aus Dortmund. Herr Burkert ist Mitglied der J. Boye CMS Expert Group, einem internationalen Netzwerk von CMS-Professionals.

Informationen mundgerecht – erfassen, verarbeiten, ausgeben

Ob technische Dokumentation, Produktinformation, Werbung oder News, täglich nehmen wir eine Vielzahl unterschiedlichster Informationen auf und bedienen uns dabei verschiedenster Endgeräte und unterschiedlicher Zugangskanäle. An die Informationsquelle stellt sich damit die Herausforderung, die Vielfalt von "Konsumenten" nicht nur möglichst effizient zu bedienen, sondern die Inhalte dabei auch mundgerecht aufzubereiten, das heißt passend für Kanal, Endgerät und Empfänger. Im Idealfall kann die Informationsquelle außerdem noch Inhalte aus anderen Systemen einbeziehen und mit den eigenen Inhalten verdichten. Für den Empfänger entsteht somit eine konsolidierte Informationsquelle, die ihm als "single source" einen größeren Nutzen bietet, als wenn er die Informationen selbst aus unterschiedlichen Quellen zusammensuchen müsste.

Der Vortrag zeigt, wie weit diese Ziele mit einem hochmodernen, vollständig XML-basierten Content-Management-Framework erreicht werden können und veranschaulicht dies mit konkreten Beispielen.

Peter Fischer
Microsoft Deutschland GmbH

Peter Fischer ist seit vielen Jahren im Markt für Information-Worker-Lösungen in verschiedensten Positionen tätig. Als Product Manager für SharePoint verantwortet er bei Microsoft Deutschland die Produktwelt um SharePoint für die Segmente Groß- und Mittelstandskunden. Zuvor war er für die Partnerstrategie für Lösungs- und Handelspartner zuständig. Davor verantwortete er das internationale Product Management für ein klassisches ECM-Produkt. In dieser Position war er zudem für die Partnerschaften mit SAP und Microsoft zuständig. Vorher war er im Professional Services für die Einführung von IW-Produkten bei Großkunden und den Vertrieb von Professional Service verantwortlich. Peter Fischer ist Wirtschaftsingenieur.

SharePoint – die Plattform für die Zusammenarbeit aller Mitarbeitergenerationen – egal ob auf dem PC, dem mobilen Gerät oder dem Browser

IT-Manager stehen vor der Herausforderung, die Anforderungen der verschiedenen Benutzergenerationen unter einen Hut zu bekommen: ältere MitarbeiterInnen, die eher strukturierte Informationen wünschen und junge MitarbeiterInnen, die jederzeit und an jedem Ort – egal ob zuhause oder unterwegs – Zugriff auf Informationen benötigen. Die Microsoft Produktwelt bietet IT-Leitern viele Optionen an, solche Brücken zu schlagen. Denn das Ziel ist klar: Egal welche Methode der Arbeit gewählt wird, am Ende des Prozesses soll ein fertiges Arbeitsergebnis herauskommen. Dabei können über Taxonomien Dokumente geordnet wieder gefunden werden, mit anderen mobilen Team-Mitgliedern gemeinsam bearbeitet werden oder im Hotel nur eine Seite des Dokuments im Browser aufgerufen werden. Unterschiedliche Devices und Arbeitsmethoden bestimmen also die Zusammenarbeit von Wissensarbeitern. Microsoft trägt dieser Anforderung Rechnung und stellt mit Office und SharePoint die geeignete Software zur Verfügung.

Johannes Ippen
aside Magazin

Johannes Ippen ist Senior Graphic Designer beim Spieleentwickler Wooga in Berlin. Der Diplom-Designer beschäftigte sich bereits früh mit den Möglichkeiten die HTML5 als Gestaltungswerkzeug bietet.
Im April 2011 veröffentlichte er mit Nico Engelhardt "aside", das erste reine HTML5-Magazin für das iPad. Mit einer Erstauflage von 50.000 installierten Magazinen ist aside eine der erfolgreichsten mobilen Publikationen aller Zeiten.
Als Interface- und UX-Designer ist Ippen stets um die beste Usability und das beste Nutzungserlebnis bemüht - denn nur wenn die Bedienung eines Produkts Spaß macht, wird es auch tatsächlich benutzt.
Zurzeit entwickelt Johannes Ippen bei Wooga ein Social Game für Android- und iOS-Geräte - selbstverständlich als HTML5-Web-App.

Wie schaffen Sie das richtige App-Erlebnis?

Web Apps und HTML5 sind die Hype-Themen 2012. Doch was macht eine einzigartige und gute Web-App aus? Wie gestaltet man eine großartige User-Experience für Smartphones und Tablets? Und vor allem: Was unterscheidet eine App von einer Webseite? Der Berliner Designer Johannes Ippen zeigt die aktuellen Trends und gibt einen exklusiven Einblick in seinen praxisorientierten Workflow.

Markus Moranz
Quark

Markus Moranz kam 2004 zu Quark, wo er derzeit die Position des Director Professional Services bekleidet. Von 1992 bis 1995 war er bei Burda tätig, zuletzt als Produktionsleiter für das Wirtschaftsmagazin Forbes. Von 1995 bis 2004 war er bei der Tomorrow Focus AG angestellt, zuletzt als CTO.

Smart Content auf dem iPad

Am Kundenbeispiel des Mischkonzerns Emerson zeigt der Vortrag die Möglichkeiten der Nutzung von intelligenten Inhalten und automatisierter Ausgabe auf das iPad. Mit der „Smart Content“-Strategie von Quark wird es möglich, unterschiedliche Inhaltstypen wie Texte, Bilder, PDFs, 360°-Ansichten oder Videos elegant und kostengünstig über eine iPad-App zu veröffentlichen. In einem zweiten Beispiel wird die Herangehensweise für die sichere interne Verbreitung von Apps in Unternehmen erläutert. Aktualisierungsmechanismen für die Offline-Nutzung sind hierbei auch Thema.

Ralf Steiner
Open Text Software GmbH

Seit 1985 als Übersetzer, Redakteur und Trainer in der Technischen Kommunikation tätig; Projekte im Bereich Service, Tool-SW, Intranet, XML-basierte Redaktionssysteme, DITA-Strukturen; z.Z. Fokus auf agiler SW-Dokumentation und Integration von Authoring Assistance.

Ist der Apfel reif? Doku-Ansätze auf dem iPad

Hohe Mobilität und Multimedia-Fähigkeit einerseits, Display-Beschränkungen und ungewohnte Bedienkonzepte andererseits: Theoretisch scheint inzwischen klar zu sein, wie Dokumentation auf Mobile Devices im Allgemeinen und Tablets im Speziellen auszusehen hat. Doch wie weit ist bereits eine Umsetzung gelungen?

Anhand des momentanen Quasi-Standards im Tablet-Bereich, dem iPad von Apple, wird der aktuelle Stand der mobilen Dokumentation zum einen untersucht und zum anderen werden folgende Fragen behandelt:

  • Wie komfortabel sind PDF-Dokumente auf Tablets wirklich?
  • Genügen schon HTML-basierte Formate aus Single-Source-Systemen den Anforderungen?
  • Sind komplett neue Formate und Lösungen nötig - und wie könnten diese aussehen?

Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie die verschiedenen Ansätze die Herausforderungen meistern. Dabei geht es auch darum, ein Gefühl für die typischen Tablet-Probleme zu vermitteln und bei der Bewertung der möglichen Lösungen zu helfen.

Prof. Dr. Markus Krajewski
Bauhaus-Universität Weimar

Markus Krajewski, Prof. Dr. phil., geb. 1972, ist Juniorprofessor für Mediengeschichte der Wissenschaften an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Zu den aktuellen Forschungsgebieten zählen Epistemologien des Randständigen, die Wissensgeschichte der Genauigkeit sowie bestimmte Bauformen deutscher Nachkriegsarchitektur. Buchveröffentlichungen: Der Diener. Mediengeschichte einer Figur zwischen König und Klient, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010, Paper Machines. About Cards & Catalogs, 1548–1929, The MIT Press, Cambridge, Mass., 2011, Restlosigkeit. Weltprojekte um 1900, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2006, ZettelWirtschaft. Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek, Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2002, sowie als Herausgeber Projektemacher. Zur Produktion von Wissen in der Vorform des Scheiterns, Kulturverlag Kadmos, Berlin, 2004. Außerdem: Autor der elektronischen Literaturverwaltungssoftware synapsen. Ein hypertextueller Zettelkasten, www.verzetteln.de/synapsen. Für weitere Informationen: www.uni-weimar.de/medien/wissenschaftsgeschichte.

Keynote zum Abschluss: Wissen, walk with me. Eine kurze Geschichte der portablen Informationsträger

Die Keynote-Rede widmet sich einem historischen Überblick zur Geschichte, Theorie und Praxis der Technischen Dokumentation, beginnend mit den Anfängen der professionellen Technikgeschichtsschreibung um 1900, mit einem kurzen Seitenblick auf das DIN bis hin zur digitalen Welt und ihren mobilen Variationsformen. Unterlegt wird dieser Überblick mit weiteren historischen Exkursen zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung von der Renaissance bis heute, vorgeführt an einer hypertextuellen Literaturverarbeitungs-Software.

 

 

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